ILSE HASSE

Ilse Hasse wurde 1923 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Lehre zur Buchhändlerin. In den Wirren des Zweiten Weltkriegs lebte sie in Berlin und in Dresden, wo sie den dramatischen Tag des Feuersturms am 13. Februar 1945 hautnah miterlebte. Zu Fuß flüchtete sie zurück nach Hamburg. Mit ihrem Mann, dem promovierten Philosophen Mogens, wanderte sie 1952 nach Mexiko aus, wo sie fast 60 Jahre ihres Lebens verbrachte, drei Kinder großzog und 20 Jahre als Assistentin einer Astronomieprofessorin arbeitete. Ihr Mann starb 1980. Ilse Hasse kehrte 2009 wieder nach Deutschland zurück und lebt seither in St.Ingbert.

In all den Jahren hat sie Kurzgeschichten verfasst und nie aufgehört zu malen. Ihre eindringlichen Erzählungen erwecken vergangene Zeiten zu neuem Leben. In ihrer bildhaften Sprache geben sie Einblick in das dramatische Stück Zeitgeschichte, welches die inzwischen 95-jährige Autorin während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland erlebte.